St. Moritz auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft

2000-Watt-Konzept St. Moritz

Bereits seit 2003 ist St. Moritz eine zertifizierte Energiestadt und bekennt sich zu einer nachhaltigen, kommunalen Energiepolitik. In den letzten Jahren konnte die Gemeinde ihren Energiebedarf senken sowie die Treibhausgasemissionen verringern. Langfristig hat sich St. Moritz die Vision der 2000-Watt-Gesellschaft zum Ziel gesetzt. Dank ihrem langjährigen energiepolitischen Engagement wurde die Energiestadt St. Moritz durch das Bundesamt für Energie als Pilot-Gemeinde bei der Entwicklung eines 2000-Watt-Konzeptes unterstützt.

Amstein + Walthert erarbeitete ein auf die Gemeinde zugeschnittenes 2000-Watt-Konzept. Damit wurde ein übergreifendes, langfristig ausgelegtes Gesamtkonzept für die energetische Entwicklung der Gemeinde geschaffen.

Als Grundlage für das 2000-Watt-Konzept wurden der Energieverbrauch und der Treibhausgasausstoss bilanziert sowie die lokalen Potenziale für Energieeffizienz und erneuerbare Energien eruiert und dargestellt. Mit diesen Daten wurde die Möglichkeit der Erreichung der Zwischenziele Richtung 2000-Watt-Gesellschaft beurteilt. Mit Hilfe der erarbeiteten Daten zur aktuellen Energieversorgung und der lokalen Potentiale konnten Handlungsschwerpunkte empfohlen werden.

Damit die getätigten Massnahmen und Einsparbemühungen überprüft werden können, hat Amstein + Walthert ein Visualisierungs-Tool entwickelt. Mit diesem Tool können die relevanten Indikatoren zur Messung des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen über die Jahre verfolgt und verständlich dargestellt werden.

Expert*in

Brändle Stefan

Brändle Stefan
Teamleiter Solarenergie
A+W Zürich

Blindenbacher Thomas

Blindenbacher Thomas
Bereichsleiter Energie, Nachhaltigkeit + Raumentwicklung
A+W Zürich

Beteiligte

Auftraggeber

Bundesamt für Energie BFE

Begleitgruppen

Energiekommission

Bundesamt für Energie BFE

Nutzer

Energiestadt St. Moritz

Facts & Figures

  • Analyse des aktuellen Energieverbrauchs und der verursachten Treibhausgasemissionen
  • Abschätzung der Potenziale für Effizienzsteigerungen, erneuerbare Energie und Abwärmenutzung
  • Beurteilung der Zwischenziele gemäss den Vorgaben von EnergieSchweiz für Gemeinden
  • Empfehlung von Handlungsschwerpunkten
  • Definition von Indikatoren zur Überprüfung der Massnahmen
  • Entwicklung eines Visualisierungs-Tools für die Erfolgskontrolle und das Monitoring der getätigten Einsparbemühungen
Sept 2012
Planungsbeginn
Okt 2013
Ausführungsende
29 km²
Gemeindegrösse
5'206
Bevölkerung