Carbon Capture & Storage bei ETH HEZ
Die Wärmeversorgung des Campus Hönggerberg soll mittelfristig dekarbonisiert werden. Aktuell sind jedoch noch zwei Kombikessel (Öl/Gas) im Einsatz, welche übergangsweise durch Holzpelletkessel substituiert werden könnten.
Es ist angedacht, die CO2-Emissionen der Kombi- und Holzpelletkessel aus dem Abgas abzuscheiden, um kurzfristig die Emissionen zu reduzieren und mittelfristig negative CO2-Emissionen zu generieren. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde eine solche CO2-Abscheideanlage dimensioniert, die räumliche Machbarkeit untersucht und die Kosten bestimmt.
Amstein + Walthert wurde beauftragt, ein Konzept für die Einbindung der Anlagen, welche durch die Industriepartner UniSieve und Neustark geliefert werden sollen, zu erarbeiten. CO2 soll mittels Membrantechnologie abgeschieden und dann verflüssigt werden, um es transportieren zu können. Die Anlagen sollen im bestehenden Kesselhaus aufgestellt werden.
In der Machbarkeitsstudie mussten seitens Amstein + Walthert die Dimensionierung, die Aufstellung und die Medienversorgung und -entsorgung der Anlagen gelöst werden.
Ein wichtiger Punkt war die Einbindung der anfallenden Abwärme in die bestehenden Wärmenetze und die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften für CO2, welche bei der Aufstellung der Speichertanks berücksichtigt werden mussten.
Beteiligte
Bauherrschaft
- ETH Zürich
Industriepartner
- UniSieve
- Neustark
Wissenschaftliche Begleitung
- ETH Zürich, Institut für Energie- und Verfahrenstechnik
Facts & Figures
Leistungen Amstein + Walthert
- Machbarkeitsstudie
- Energetische Modellierung und Potenzialabschätzung
- Technische und räumliche Koordination
