Polizei- und Justizzentrum (PJZ), Zürich

Brandschutzkonzept

Auf dem ehemaligen Güterbahnhof-Areal in Zürich-Aussersihl ist das neue Polizei- und Justizzentrum Zürich (PJZ) entstanden. Es vereint die an bisher über 30 Standorten verteilten Einheiten der Strafverfolgung. Neben der Kantonspolizei sind darin Abteilungen der Staatsanwaltschaft und das Gefängnis Zürich West integriert. Ebenso das Forensische Institut Zürich und die Zürcher Polizeischule.

Die Amstein + Walthert AG wurde mit den Brandschutzingenieurleistungen über die Phasen 31-53 beauftragt sowie mit der QS Begleitung der Umsetzung durch die Generalunternehmung auf Seite der Bauherrschaft.

Zu den grossen Herausforderungen bei der Planung gehörte die Vereinbarung der Brandschutzziele mit denen der betrieblichen Anforderungen wie z.B. der Ausbruchsicherheit und der Sicherheitszonen.

Die über 15 Jahre dauernde Planungs- und Realisierungsphase stellte aufgrund der sich immer wieder ändernden Vorgaben von Normen und des angewandten Stands der Technik eine wesentliche Herausforderung dar.

Eine der interessanten Fragestellungen war die Entrauchungsanlage im Eingangsatrium in Abstimmung mit den Vereinzelungsanlagen mit einem Leistungsnachweis für das Konferenzgeschoss. Eine andere, die Entrauchung des zentral gelegenen Restaurants mit Nachströmungen aus den Innenhöfen. Dank der guten und langjährigen Zusammenarbeit mit den Brandschutzbehörden konnten immer wieder zweckmässige Lösungen gefunden werden.

© Theo Hotz Partner Architekten, Zürich Visualisierung: Raumgleiter, Zürich

Expert*in

Diethelm Stephan

Diethelm Stephan
Bereichsleiter Brandschutz
A+W Zürich

Füglister Erich

Füglister Erich
Senior Expert Consultant Brandschutz
A+W Zürich

Beteiligte

Bauherrschaft

  • Hochbauamt Kanton Zürich

Architektur/Generalplanung

  • Theo Hotz Partner AG, Zürich

Nutzungen

  • Kantonspolizei
  • Staatsanwaltschaft
  • Justizvollzug
  • Forensisches Institut Zürich
  • Zürcher Polizeischule

Facts & Figures

  • Brandschutzplanung
  • Brandschutzberatung
  • Brandschutzkonzept
  • Entrauchungskonzept
  • Qualitätssicherung Brandschutz
133‘467 m²
Geschossfläche
2007
Planungsbeginn
2022
Ausführungsende