Aussenperspektive einnehmen, spiegeln und hinterfragen

Studierende der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) haben an ihrem Praxistag ihr Wissen aus dem Studium bei der Amstein + Walthert Gruppe «praktisch» angewandt. Die Studierenden haben Lösungsansätze zu den Themen Führungskultur und Innovationsfähigkeit für die drei Fokusthemen der Unternehmensgruppe «Energie», «Digitalisierung» und «Innovation» erarbeitet.

Das Einnehmen der Aussenperspektive, Spiegeln und Hinterfragen von «Gesehenem», dabei das grosse Ganze im Blick behalten und ausserdem diverse Meinungen zulassen. Das sind zentrale Elemente, um Transformation und Innovation in Unternehmen zu ermöglichen. Am Praxistag haben wir die Chance genutzt, genau diese wichtigen Elemente von Hochschulabsolventen zu erhalten. Die 13 Studierenden der HWZ hatten dabei die Möglichkeit, ihr Erlerntes in einem Unternehmen praktisch anzuwenden und in die Tat umzusetzen – Schliesslich stellten sie sich den kritischen Fragen einer Fachjury.

Die Studierenden widmeten sich folgenden Fragestellungen:

  • Wie gelingt es uns, in der Organisation eine Kultur der Innovationsfähigkeit zu entwickeln?
  • Mit Blick auf die Veränderungen im Markt, den Ansprüchen in Verbindung mit der Arbeitswelt 4.0:
    Welche Führungskultur wird für die Organisation relevant?
  • Mit Blick auf die Veränderungen in der Energiebranche:
    Welche Methoden können eingesetzt werden, um die strategischen Schwerpunkte der nächsten Jahre zu formulieren?

Learnings für alle Beteiligten

Die Studierenden konnten zum ersten Mal auf diese Art und Weise «üben», und haben dabei sehr wertvolle Erfahrungen gesammelt. «Es war ein spannender Tag, der uns Spass gemacht und auch viel bei uns ausgelöst hat», so Miriam Weber, Studentin CAS Business Consulting Competences.
Aber auch die interne Jury war beeindruckt von den Leistungen der Studierenden. «Es ist erstaunlich, mit welcher Offenheit und kritischer Neugierde die Studierenden innerhalb kurzer Zeit unser Unternehmen und unsere Herausforderungen analysiert haben», so Petra Nöthiger, Fachkoordinatorin und Jury-Mitglied. Die Studierenden hatten nicht nur kritische und treffende Fragen gestellt, sondern auch bei den Präsentationen wesentliche Themen angesprochen.

«Es ist erstaunlich, mit welcher Offenheit und kritischer Neugierde die Studierenden innerhalb kurzer Zeit unser Unternehmen und unsere Herausforderungen analysiert haben.»

Petra Nöthiger
Teamleiterin Lüftung | Gesamtprojektleitung | Associate Partner

Stop talking, start doing!

Welche Erkenntnisse haben wir als Amstein + Walthert gewonnenen und wie können wir die Impulse der Studierenden nutzen? Es wurde in drei Gruppen gearbeitet, entsprechend unserer Fokusthemen Energie, Digitalisierung und Innovation. Interessanterweise wurden gewisse Themen in allen Arbeitsgruppen gleichermassen angesprochen. Die abschliessenden Präsentationen, Fragestellungen und Ideen werden wir nun für eine interne Diskussion aufbereiten.
«Die Lösungsansätze der Studierenden haben nichts Neues aufgezeigt, sie haben uns aber klar gezeigt, wo wir Handlungsbedarf haben. Dieser Handlungsbedarf deckt sich teilweise mit unseren eigenen Erkenntnissen und Erfahrungen. Deshalb war es eine wertvolle Bestätigung für uns», resümiert Stephen Lingwood, Verwaltungsrat der Amstein + Walthert Holding und Jury-Mitglied.

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