Universitätsspital Zürich, Klinik für Nuklearmedizin

Einbau Hotlabor

Der bestehende Nukleartrakt wurde mit dem Einbau des PET-Zentrums (Positronen-Emissions-Tomograph) um zwei Geschosse nach unten erweitert Gleichzeitig wurden die Obergeschosse mit der Bettenstation der Nuklearmedizinischen Klinik und Poliklinik der Radio-Onkologie saniert.

Das Zentrum für Radiopharmazie (ZRP) ist ein Bestandteil der Klinik für Nuklearmedizin. Eine der Hauptaufgaben des ZRP ist die pharmazeutische Herstellung von Injektionslösungen für die Positronen-Emissions-Tomographie sogenannte PET-Tracer. Zusätzlich zur Herstellung von PET-Tracer und Forschung wird die Infrastruktur des ZRP auch für die Entwicklung neuer Medikamente genutzt. Die Syntheseautomaten, die für die Herstellung benötigt werden, mussten wegen der eingesetzten Radioaktivitätsmengen in dickwandige Bleizellen (Hot-Cells) positioniert werden.

Sämtliche Stark- und Schwachstrominstallationen wurden ersetzt oder angepasst. Zudem erfolgten die technischen Massnahmen bei der Erweiterung der Infrastruktur unter laufendem Betrieb.

2009/2010 wurde eine Machbarkeitsstudie mit Kostenermittlung für den Einbau von drei zusätzlichen Hot-Cells erarbeitet.

Expert*in


Kompetenzen

Elektro

Beteiligte

Bauherr

Hochbauamt Kanton Zürich

Architekt

Steigerconcept, Zürich Umbau/Sanierungen

Hemmi Fayet Architekten AG, Zürich, Machbarkeitsstudie

Nutzer

Universitätsspital Zürich

Forschung, Herstellung von neuen Medikamenten

Facts & Figures

  • Gebäudetechnikplanung Elektro
500 m²
Geschossfläche
1'700 m³
Volumen SIA
1992
Planungsbeginn Umbau
1994
Ausführungsende
2005-2011
Umbauten/Sanierungen