Im Rahmen der Arealentwicklung und im Hinblick auf die geplanten Neubauten MITTE 1 und 2 wurden die bestehenden Schutzräume im Bereich NORD1 saniert und technisch ertüchtigt. Die Massnahme basierte auf den gesetzlichen Vorgaben des Bevölkerungs- und Zivilschutzes, wonach Spitäler bei Neubauten pro Patientenbett entsprechende Schutzplätze bereitstellen müssen.
Das Projekt umfasste den Trakt 540 mit den Geschossen A, AZ und U. Nicht mehr benötigte Installationen wie Lüftungsanschlüsse, Anlagenzuleitungen, Notstromanlage, Dieselmotor, Etagenverteiler und Hauptverteilungen wurden ausser Betrieb genommen und fachgerecht rückgebaut. Die bestehende Zuleitung von der Hauptverteilung NORD1 zur Unterverteilung im Raum 427 wurde ersetzt, da das vorhandene Kabel 4 × 95 mm² nicht mehr den aktuellen USZ-Vorgaben entsprach. Neu wurde eine Zuleitung 5 × 50 mm² installiert.
Sämtliche Kabelinstallationen ab den Etagenverteilern wurden erneuert. Die neuen Verteiltrassen in den Korridoren und Technikräumen wurden mit schocksicheren Aufhängungen ausgeführt. Zudem wurden sämtliche Steckdosen ersetzt und die bestehenden Beleuchtungskörper durch BZS-zugelassene Leuchten ausgetauscht.
Eine besondere Herausforderung stellte die Umsetzung innerhalb des bestehenden Schutzraumbestands dar. Dazu gehörten insbesondere die schocksichere Befestigung der Installationen, der Einsatz BZS-zugelassener Komponenten sowie die BZS-konforme Montage der Notlichtzentrale. Während der gesamten Bauphase blieb die Brandmeldeanlage provisorisch in Betrieb, und sämtliche Räumlichkeiten wurden mit Lichtprovisorien ausgestattet.
Durch die Ertüchtigung konnten die Schutzräume NORD1 technisch auf den aktuellen Stand gebracht und für die zukünftige Arealentwicklung normgerecht vorbereitet werden.
Beteiligte
Eigentümer / Bauherr
- Universitätsspital Zürich
Instanzen
- Schutz und Rettung Zürich
- Amt für Militär und Zivilschutz
Facts & Figures
- Gesamtleitung
- Elektroplanung
- Koordination