Unternehmensprofil

Unternehmen

Schon seit der Gründung der Firma im Jahr 1927 steht Amstein + Walthert für qualitativ hochwertige Dienstleistungen im Bereich der Gebäudetechnik. Die «Formel A+W» bedeutet: Hunderte von Fachleuten stehen als Partner*innen zur Verfügung. Wir engagieren uns gemeinsam mit unseren Auftraggeber*innen für schlanke technische Lösungen, die effiziente Nutzung der Energie und die Optimierung über den gesamten Lebenszyklus. Auf die Ästhetik und Eleganz der Lösungen wird ein ganz besonderes Augenmerk gelegt.

Als Unternehmen ist Amstein + Walthert auf vielfältige Weise in die Gesellschaft eingebunden. Wir tragen für unsere Mitarbeiter*innen, für unsere Kund*innen und für eine intakte Umwelt Verantwortung. Daher engagieren wir uns in allen namhaften Verbänden, politischen Organisationen und Initiativen unserer Branche. Im Rahmen eines Nachhaltigkeitsberichts nach den Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI) haben wir unsere Engagements zusammengestellt. Anhand des Berichts kann man sich einen Überblick über unsere Aktivitäten in den unterschiedlichen Bereichen der Nachhaltigkeit verschaffen. Er dient dazu, das Erreichen unserer Nachhaltigkeitsziele zu überprüfen sowie entsprechende Optimierungsmassnahmen abzuleiten und umzusetzen.

Seit 2014 erstellt Amstein + Walthert jährlich eine Nachhaltigkeitsberichterstattung. Der Bericht umfasst alle Unternehmen der Amstein + Walthert Holding AG. Sie ist schweizweit verankert und mit ihrer Niederlassung in Lyon auch in Frankreich vertreten.

Geschichte

2020
Die ALWEOL SA in Genf wird unter dem Dach der A+W Gruppe gegründet. Ihr Schwerpunkt liegt in der Digitalen Transformation der Gebäudetechnik.    

2018
Die Firmen Arregger Partner AG, Luzern und Künzle Partner AG, Horw schliessen sich unter dem Dach von Amstein + Walthert zusammen. Es entsteht die Amstein + Walthert Luzern AG.

2017
Die Enastra AG wird unter dem Dach der A+W Gruppe (aus der ehemaligen Alpiq EcoServices) gegründet.

2015
Das Unternehmen Schnyder Ingenieure wird in die A+W Holding integriert.

2014
Die Amstein + Walthert Holding AG expandiert nach Frankreich: Amstein + Walthert SAS mit Sitz in Lyon. Die Lichtplanungsabteilung der A+W und Reflexion AG legen ihre Aktivitäten unter dem Namen der Reflexion AG zusammen.

2009
Die 34 Partner der Amstein + Walthert gründen eine Dachgesellschaft, die Amstein + Walthert Holding AG und übertragen ihre Aktien auf die neue Gesellschaft. Die Holding besitzt fortan alle Beteiligungen des Amstein + Walthert-Konzerns.

Amstein + Walthert fasst diejenigen Bereiche, welche die Marktsegmente Technik im Infrastrukturbau, Ausrüstung von Tunnel, Verkehrstelematik, Bahntechnik und Risk Management bearbeitet haben, unter der neuen Firma Amstein + Walthert Progress AG zusammen.

2008
Die Amstein + Walthert AG gliedert per 1. Juli 2008 das im Bereich des HLKS-Engineering tätige Ingenieurbüro Landert+Partner GmbH mit Sitz in Basel in die A+W ein.

2007
Eingliederung der Firma Schär AG - Haustechnische Energieprojekte - in die Amstein + Walthert St. Gallen AG. Das Büro in Frauenfeld wird zu einer Zweigniederlassung der Amstein + Walthert AG in Zürich.

2006
Christian Appert übernimmt neu die Funktion des Geschäftsführers der Unternehmung Zürich.

1997
Das Aktionariat der Firma wird erweitert und die ergebnisverantwortlichen Bereichsleiter und Geschäftsführer der Firma in der A+W Gruppe werden Partner der Amstein + Walthert AG. In Chur entsteht eine Zweigniederlassung.

1990
Mit dem altershalben Rücktritt von R. Amstein wird die Führung der Firma neu strukturiert. Dr. R. Walthert übernimmt die Geschäftsführung. Das Dienstleistungsangebot wird stark verbreitert (Tunnelbau, Gebäudetechnik, HLKS), und die Stärken im Bereich der Elektrotechnik werden vertieft.

1985
Das Ingenieurunternehmen firmiert neu unter dem Namen Amstein + Walthert AG. Es folgen eine geografische Expansion mit Tochtergesellschaften in Genf, Bern und Aarau sowie ein Ausbau in Lausanne und St. Gallen.

1975
Umgestaltung in eine Aktiengesellschaft.

1947
E. Brauchli wird Teilhaber der Firma, und das Büro heisst nun H.W. Schuler & E. Brauchli.

1927
H.W. Schuler und S.L. Schild eröffnen ein Ingenieurbüro für elektrische Anlagen in Zürich

Fakten & Zahlen

Rechtsform
Aktiengesellschaft, Holding

Aktienkapital
CHF 1.5 Mio., zu 100 % im Besitz von Mitarbeitern der Firma

1100 Mitarbeiter*innen total
155 Elektroingenieur*innen
155 HLKS-Ingenieur*innen
110 Architekt*innen und Wissenschaftler*innen (Energie, Ökologie, Bauphysik, Licht, Facility Management)
535 Planende, Techniker*innen, Baufachleute und Assistent*innen
45 ICT, HR, Finanzen, Marketing, Legal, Corporate Governance, Innovation
100 Lernende

Mitgliedschaft u.a. in folgenden Verbänden
SIA, USIC, SWKI, SLG, suissetec, IFMA Schweiz, IHS, Electrosuisse, EIT.swiss, swisscleantech, Swissolar, VSS, FEZ, GNI, KNX Swiss, MeGA, NNBS, Piarc, SGA, swissgee, swissesco, BAUEN DIGITAL SCHWEIZ

Zertifizierung
ISO 9001

Versicherung
Personen- und Sachschäden CHF 50 Mio. (Zweifachgarantie)
Bauten- und Vermögensschäden CHF 10 Mio. (Zweifachgarantie)
Erweiterte Deckung Vermögensschäden: CHF 2.0 Mio. (Zweifachgarantie)

Mitarbeiter*innen

Unsere Mitarbeiter*innen sind der Grundstein für den Erfolg unseres Unternehmens und ihr Wohl liegt uns am Herzen. Deshalb versuchen wir, ihre individuellen Fähigkeiten gezielt zu fördern und setzen uns für ein motivierendes und modernes Arbeitsumfeld ein. In Arbeitnehmerbefragungen zu den besten Arbeitgeber*innen der Schweiz schneidet Amstein + Walthert denn auch regelmässig sehr gut ab. 
Unsere Unternehmung wächst seit ihrer Gründung 1927 kontinuierlich. Seit dem Jahr 2005 hat sich die Anzahl der Mitarbeitenden mehr als verdreifacht. Per 31.12.2021 beschäftigten die Unternehmen der Amstein + Walthert Gruppe 1’118 Mitarbeitende (rund 1’000 Vollzeitäquivalente). Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl der Mitarbeitenden leicht um 1%. Der Frauenanteil betrug 20% und ist gegenüber 2005 praktisch unverändert.

Die Corona-Krise wirkte sich bislang auf unseren Personalbestand kaum aus, jedoch musste auch Amstein + Walthert während kurzer Zeit Kurzarbeit in Anspruch nehmen, um Kündigungen zu vermeiden.

Fluktuation

2021 durften wir 173 neue Kolleginnen und Kollegen begrüssen. Ein Fünftel davon waren Frauen. Die Personalfluktuation betrug 12% (berechnet gemäss BDA-Formel). Dieser Wert liegt etwas über dem vierjährigen Durchschnitt.

Unsere Mitarbeitenden sind fast ausschliesslich in unbefristeten Arbeitsverhältnissen bei uns beschäftigt. Lediglich unsere Praktikant*innen (21 Personen) und unsere Lernenden (94 Personen) sind in einem befristeten Arbeitsverhältnis beschäftigt und absolvieren bei uns einen Teil ihrer Ausbildung.

Beschäftigungsgrad

75% unserer Mitarbeiter*innen arbeiteten im Jahr 2021 Vollzeit. Gut 18% der männlichen Mitarbeitenden waren in einem Teilzeitverhältnis angestellt. Der Anteil der weiblichen Teilzeitmitarbeitenden betrug 2021 rund 52%. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten insgesamt ist damit seit 2017 um 4.5% gestiegen.

Marktumfeld

Märkte

Es besteht weiterhin eine starke Marktfragmentierung und ein intensiver Wettbewerb, was sich negativ auf die Margen auswirkt. Eine gute Reputation, Qualitätsbewusstsein und eine starke Vernetzung mit den Auftraggeber*innen sind wichtige Voraussetzungen, um im Markt erfolgreich wirtschaften zu können.

Die Baubranche war von den starken Schwankungen aufgrund des Corona-Verlaufs verhältnismässig wenig betroffen. Die Marktentwicklung in den Bereichen Neubau und Sanierungen war regionenabhängig, jedoch meist rückläufig. Trotz vorhandener finanzieller Mittel verhalten sich viele Investoren insbesondere bei Sanierungs- und Umbauprojekten zurückhaltend. Der hart umkämpfte Markt verlangt entsprechend grosse Anstrengungen im Bereich Key Account Management.

Wegen der Unterbrechung von Lieferketten schwankten Baupreise und Liefertermine erheblich, so z.B. bei Stahl, Kupfer oder Holz. Dementsprechend heikel war mit der Angabe von Kosten und Lieferterminen umzugehen, wo A+W ohne entsprechende Kommunikation und Absicherungen bei Abweichungen haftbar gemacht werden kann.

Als aussergewöhnlich war auch die Teuerung bei den Energiepreisen zu betrachten, insbesondere bei den fossilen Brennstoffen, wo Preiserhöhungen wie letztmals um die Jahrtausendwende zu beobachten waren.

2021 fanden zwei wichtige Abstimmungen hinsichtlich Nachhaltigkeit statt. Zum einen wurde im Juni das CO2-Gesetz zur Verminderung von Treibhausgasen abgelehnt, zum anderen dafür die Revision des kantonalen Energiegesetzes in Zürich angenommen, welches unter anderem den Ersatz von Öl- und Gasheizungen am Ende ihrer Lebensdauer durch umweltfreundliche Heizlösungen verlangt.

In diesem Umfeld sind innovative Lösungen, integrierte Planungsmethoden wie z.B. BIM (Building Information Modeling) und massgeschneiderte Dienstleistungen für zukunftsträchtige Anwendungsfelder wie erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Erneuerungsplanung oder flexible Nutzungskonzepte gefragt. A+W ist dank einer umfassenden Dienstleistungskompetenz gut im Markt verankert und bedient ein breites Kundensegment. Unsere Forschungs- und Entwicklungstätigkeit treiben wir laufend voran. Dazu gibt es seit dem Geschäftsjahr 2017 für die drei strategischen Schwerpunktthemen Energie, Innovation und Digitalisierung ständige Kommissionen. 

Mit unserem internen Innovationsmanagement haben wir Gefässe und Prozesse aufgebaut, um innovatives Arbeiten zu fördern. In fünf Phasen werden die Mitarbeitenden unterstützt, ihre Ideen weiterzuentwickeln und umzusetzen. Im Jahr 2021 wurden so 186 Ideen von 114 aktiven Innovations-Begeisterten generiert, welche in 27 Projekten im Rahmen des Innovationsmanagements weiterverfolgt wurden. Sie decken eine breite Themenpalette ab von der Weiterentwicklung interner Prozesse bis zur Erschliessung neuer Geschäftsfelder. So wurde z.B. die Dienstleistungsentwicklung für und mit EVU erstmals im Rahmen eines Pilotprogramms durchgeführt oder bestehende Projekte in den Bereichen Raumklima, BIM-Synergien, Simulationen zur Leistungsoptimierung, Digitalisierung oder Betriebsoptimierung weitergeführt.

Kompetenzen

Einen wesentlichen Anteil an unseren Dienstleistungen umfassen die Bereiche Gebäudetechnik HLKS, Elektro und Gebäudeautomation. Doch auch in den Bereichen Energie, Bauökologie, Nachhaltigkeit, Bauphysik, Akustik, Facility Management, Sicherheit und Automation wissen wir zu überzeugen. Wir leisten ausserdem einen wichtigen Beitrag in der Forschung und Entwicklung. Diese breite Palette an Kompetenzen erlaubt es uns, ganzheitliche Lösungen zu erarbeiten und auf die vielfältigen Bedürfnisse unserer Kund*innen einzugehen.

Wirtschaftliche Leistung

Ein Unternehmen nachhaltig zu führen, bedeutet auch, das langfristige Bestehen des Betriebes sicherzustellen. Ein gesundes Wachstum ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung und schafft sichere und attraktive Arbeitsplätze. Mit unserer Strategie mit Fokus auf «Nachhaltigkeit und Technik» am Bau verfügen wir über eine langfristige Perspektive, die es uns ermöglicht, im Wettbewerb erfolgreich zu bestehen. Gleichzeitig sind wir aber auch in der Lage, flexibel auf das Marktumfeld zu reagieren. Ein wichtiger Erfolgsfaktor dabei ist, dass unser Unternehmen als Aktiengesellschaft organisiert ist. Das Aktienkapital ist zu 100% im Besitz von Mitarbeiter*innen. Sie sind damit in die Weiterentwicklung des Unternehmens eingebunden und tragen zum langfristigen Bestehen am Markt bei.

Ertragslage

Auch im Geschäftsjahr 2021 war die Corona-Pandemie das vorherrschende Thema und beeinflusste täglich sämtliche Bereiche der Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Fast das ganze Jahr hindurch wurden den Unternehmungen strenge Massnahmen auferlegt, wie unter anderem die Home-Office-Pflicht, welche den operativen Betrieb erschwerten. Im Vergleich zum Beginn der Pandemie hatten aber viele Unternehmungen die Prozesse und die interne Kommunikation angepasst, so dass die Auswirkungen weniger gross, partiell sogar gering waren. Die Bauwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2021 - auch dank Corona-Nachholeffekten - äusserst positiv, was sich in den Unternehmenszahlen der A+W-Gruppe niederschlug.

Die Gruppe kann auf ein gutes Geschäftsjahr zurückblicken und konnte dank organischem Wachstum den Nettoertrag um 7.6% steigern.

Termindruck und rasche Bauzeiten bleiben Merkmale des heutigen Bauens. Die Preise pendeln sich auf tiefem Niveau ein. Amstein + Walthert ist dank einer umfassenden und diversifizierten Dienstleistungskompetenz gut im Markt positioniert und bedient ein breites Kundensegment.

Die Amstein + Walthert Gruppe unterliegt keiner Publizitätspflicht. Aus Wettbewerbsgründen wurde daher entschieden, keine absoluten Zahlen zur wirtschaftlichen Leistung zu veröffentlichen.

Kostenstruktur

Als Dienstleistungsunternehmen fällt vor allem der Personalaufwand ins Gewicht. Er ist für rund 80% unserer Kosten verantwortlich. Einen weiteren grösseren Anteil verursachen Fremdleistungen wie z.B. Auftragsarbeiten von Subplaner*innen. Die restlichen Kosten verteilen sich auf IT, Projekt-Nebenkosten, Raumaufwände, übrige Betriebskosten sowie Steuern.

Lieferkette

Wir erbringen unsere Dienstleistungen in enger Abstimmung mit unseren Kund*innen. Wir beraten und begleiten sie während des ganzen Prozesses und erarbeiten Analysen, Konzepte und Lösungen unter Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus.

Subplaner*innen und Partner*innen

In ausgewählten Projekten arbeiten wir mit Subplaner*innen und Partner*innen zusammen. Mit diesen pflegen wir langfristige Beziehungen und legen Wert auf einen konstruktiven Austausch. So können wir sicherstellen, dass deren Arbeit unsere hohen Anforderungen erfüllt.

Lieferant*innen

Als Dienstleistungsanbieterin beziehen wir im Vergleich zu Industrie- und Produktionsunternehmen kaum Güter. Die entsprechenden Kosten sind daher nur für einen kleinen Teil unserer Aufwände verantwortlich (weitere Informationen unter Wirtschaftliche Leistung). Ein Grossteil unserer Beschaffung entfällt auf IT-Hardware und -Software, Büromaterialien und Gebäudeausstattung.

Kund*innen

Wir bieten unsere Dienstleistungen in der gesamten Schweiz und in Frankreich an. Zu unseren Kund*innen zählen private Unternehmen, die öffentliche Hand, Spitäler und Heime, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Transportunternehmen und Privatpersonen.

Kund*innenzufriedenheit

Wir wollen unseren Kund*innen massgeschneiderte Dienstleistungen anbieten, damit sie ihre Bedürfnisse an Consulting- und Engineering-Dienstleistungen mit nur einem*einer Partner*in abdecken können. Um zu überprüfen, ob wir den hohen Ansprüchen unserer Kund*innen gerecht werden, holen wir regelmässig Rückmeldungen ein und setzen diese um. Hierzu ist jede Niederlassung resp. jeder Bereich angehalten, jährlich mindestens 2 Rückmeldungen einzuholen.

Der Begriff Kunde beschränkt sich dabei nicht nur auf die Person des Auftraggebers, sondern wird weiter gefasst. Unter Kund*in verstehen wir:

  • Auftraggeber*in bzw. Vertragspartner*in, in der Regel die Bauherrschaft
  • Person, die den Bauprozess geführt hat, z.B. der*die Architekt*in
  • Person, die grundlegende Entscheide fällt, z.B. der*die Betriebs-Chef*in

Die Rückmeldungen sind für uns ein wichtiges Instrument, um Feedback zu unseren Dienstleistungen zu erhalten, Verbesserungsbedarf zu erkennen und Optimierungsmassnahmen einzuleiten. Daneben besteht ein kontinuierlicher Dialog, den wir mit unseren Kund*innen pflegen, um in den Projekten laufend auf Rückmeldungen eingehen zu können.

Unsere Verantwortung

Gesetze und Normen

Die Gesetzgebung regelt wesentliche Aspekte unserer Gesellschaft und legt diese verbindlich fest. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir alle geltenden Gesetze und Vorschriften ordnungsgemäss einhalten. Wir berücksichtigen ebenfalls alle relevanten Standards und Normen in unserem Tätigkeitsbereich (z.B. SIA, DIN, SN EN). Wenn Normen angepasst oder neu erstellt werden, schulen wir unsere Mitarbeiter*innen und stellen dadurch sicher, dass die Normen im Arbeitsprozess berücksichtigt werden. Amstein + Walthert engagiert sich auch bei der Erarbeitung neuer oder der Aktualisierung bestehender Normen. Wir bringen aktiv unser Knowhow ein, sei es bei der Teilnahme an einer Vernehmlassung oder beim Verfassen der Norm. Mit unserem Engagement wollen wir dazu beitragen, dass sich relevante Normen am aktuellsten Stand der Technik orientieren und gleichzeitig auch in der Praxis umsetzbar sind.

Die Unternehmen der Amstein + Walthert Gruppe mussten im Jahr 2021 keine Bussgelder oder sonstige nicht monetäre Strafen wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften entrichten. Es sind auch keine Beschwerden zu wettbewerbswidrigem Verhalten oder zu Kartell- und Monopolbildung eingegangen.

Der Schutz der Daten und der Privatsphäre unserer Kund*innen ist uns ein zentrales Anliegen. Sämtliche Unterlagen von Kund*innen werden mit der nötigen Sorgfalt und Vertraulichkeit behandelt, unabhängig ob diese in elektronischer oder gedruckter Form vorliegen. Nicht zuletzt aus diesem Grund sind auch im Jahr 2021 keine Beschwerden in Bezug auf den Schutz der Privatsphäre unserer Kund*innen oder die Verletzung des Datenschutzes eingegangen.

Qualitätsmanagement

Die Qualitätspolitik ist ein integrierter Bestandteil unserer Unternehmensziele. Die Geschäftsleitung führt und unterhält ein Qualitätsmanagement-System (QM-System) gemäss der Norm ISO 9001:2015. Das System ist dem Charakter des Dienstleistungsunternehmens Amstein + Walthert angepasst und basiert auf definierten Prozessen. Seit 2019 besteht das Gefäss der QL-Konferenz, um den Austausch unter den zertifizierten Standorten der Amstein + Walthert Gruppe zu stärken und die Koordination der Tätigkeiten zu verbessern.

Die Amstein + Walthert AG hat für das Energiemanagement des Standortes Andreasstrasse 5 in Zürich die Zertifizierung nach ISO 50001 erreicht. Das generelle Ziel der Norm ISO 50001 ist die stetige Verbesserung der energiebezogenen Leistung (Energy performance) des Unternehmens.