ETH Zürich, Oberer Leonhard (Rechenzentrum)

Neubau Rechenzentrum ETH LEE

Die Rechenzentren-Strategie der ETH Zürich sah vor, im Neubau LEE ein Rechenzentrum für die Funktionen Hauptsternknoten und Server 2 zu integrieren. Dazu wurde im untersten Geschoss ein Rechenzentrum mit einer Systemfläche von 1'200 m2 eingebaut. Der Einbau von Kaltgängen und/oder direkt gekühlten Racks ist je nach Nutzeranforderung möglich.

Der Kältebezug erfolgt ab der Gebäude externen Kältezentrale. Die Abwärme des Rechenzentrums wird dazu genutzt, das gesamte Gebäude zu beheizen. Der mögliche Ausfall der Kälteversorgung wird durch Speicher gestützt.

Die elektrische Versorgung erfolgt mittels redundanter Transformatoren direkt ab dem ETH Mittelspannungsnetz. Durch den Einsatz von USV-Anlagen ist die geforderte Autonomie sichergestellt. Der komplette Rechnerraum wurde mittels vollflächigem Gitternetzes unter dem Doppelboden in den Potentialausgleich integriert. Die Kaltgangregulierung erfolgt Druck- und Temperaturgeregelt mit Regulierklappen im Doppelboden und direkter Ansteuerung der ULK.

ETH LEE

Expert*in

Stierli Patrik

Stierli Patrik
Stv. Geschäftsführer, Departementsleiter HLKS
A+W Zürich

Beteiligte

Bauherr

  • ETH Zürich, IB Bauten

Planergemeinschaft

  • PG ETH LEE, c/o Hämmerle + Partner GmbH

Architekt

  • Fawad Kazi Architekt GmbH

Facts & Figures

  • Gebäudetechnikplanung HLKS/E/GA
  • Lichtberatung und -planung
  • Beratung Nachhaltigkeit
  • Brandschutzberatung
  • Bauphysikberatung
  • Türmanagementberatung
Mai 2008
Planungsbeginn
Juni 2014
Ausführungsende
2'000 m²
Geschossfläche
1'200 m²
Systemfläche