Kantonsspital Graubünden, Chur

Projekt SUN - H1 und OP

Mit SUN (Sanierung Umbau, Neubau) macht sich das Kantonsspital Graubünden bereit für die medizinische Entwicklung und die gesellschaftlichen Veränderungen der kommenden Jahrzehnte. Die neuen Gebäude H1 und H2, mit ihren 1'500 flexibel nutzbaren Räumen, ermöglichen eine ambulante und stationäre Behandlung auf höchstem Niveau und bieten dank Einschnitten und Lichthöfen eine offene Architektur. Es werden zusätzliche Behandlungsräume, aber keine Patientenzimmer geschaffen – ganz im Zeichen der Maxime «ambulant vor stationär».

In einer ersten Phase wurde der Neubau H1 erstellt. Darin sind interdisziplinäre Untersuchungszimmer, Restaurant, Küche, IPS/IMC, Bettenzimmer, Patientenaufnahme, Dialyse und Schulungsräume enthalten. Im 5.OG wurden bei laufendem Betrieb fünf OP-Säle und alle erforderlichen Nebenräume eingebaut. Darunter ein Hybrid-OP sowie wie vier Standard-OP-Räume. In allen OP-Räumen kam eine Nozzle-Decke (TML) zum Einsatz. Die Energieversorgung Wärme (3MW), Kälte (4MW) und Dampf (2to) für das gesamte Areal wurde ebenfalls in der ersten Phase neu erstellt. Um kurze Anbindungswege in den OP zu schaffen, wurde auf dem Dach, ein mittels Abwärme beheizter Helikopterlandeplatz realisiert.

Expert*in

Stierli Patrik

Stierli Patrik
Stv. Geschäftsführer, Departementsleiter HLKS
A+W Zürich

Beteiligte

Bauherr

Kantonsspital Graubünden

Architekt

Staufer Hasler Architekten AG

Nutzer

Kantonsspital Graubünden

Facts & Figures

  • Heizung / Kälte
  • Lüftung / Klima
  • Dampf
  • Gebäudeautomation
70'000 m²
Geschossfläche
275'000 m³
Volumen SIA
Feb 2012
Planungsbeginn
Dez 2020
Ausführungsende