Zusammenschluss Kältering
Durch den Zusammenschluss zweier bisher getrennter Kältenetze entstand am Kantonsspital Winterthur ein gemeinsamer, arealweiter Kältering. Die neuen Kältemaschinen im Haus A übernehmen damit die Versorgung der bestehenden Anlagen und ersetzen ältere Kältemaschinen, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben.
Amstein + Walthert verantwortete die Gesamtprojektleitung, Planung, Fachkoordination und Realisation der Gewerke HLKE und Gebäudeautomation. Die technische Lösung umfasst die hydraulische Verbindung der beiden Netze mit redundanten Systemtrennungen und Hauptpumpen bei einer Gesamtleistung von 1’300 kW. Die Auslegung berücksichtigt kritische Betriebszustände und hohe Anforderungen an die Versorgungssicherheit.
Besonders anspruchsvoll war die Einbindung der unterschiedlichen Bestandsanlagen im laufenden Spitalbetrieb. Dank gezielter technischer Massnahmen und einer sorgfältig abgestimmten Umsetzung erfolgte der Zusammenschluss ohne Versorgungsunterbrüche.
Der Kältering ermöglicht die arealweite Versorgung aus dem Neubau, eine effizientere Auslastung der dortigen Kältemaschinen und eine höhere Versorgungssicherheit.
Das Projekt zeigt beispielhaft, wie fundierte Areal- und Risikoanalysen sowie die gezielte Vernetzung bestehender Anlagen eine wirtschaftliche, effiziente und zukunftsfähige Kälteversorgung ermöglichen.
Beteiligte
Bauherrschaft / Nutzer
- Kantonsspital Winterthur
Facts & Figures
Leistungen Amstein + Walthert
- Gebäudetechnikplanung HLK/E/GA
- Gesamtprojektleitung