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Industrielle Betriebe Kloten

Wärmeverbund Hohrainli Kloten

Das Quartier Hohrainli befindet sich im Norden der Stadt Kloten, angrenzend an den Flughafen Zürich und beherbergt hauptsächlich Wohnnutzungen sowie eine Kaserne der armasuisse. Beides soll mit nachhaltiger Wärme versorgt werden. Die Gebäude im Quartier werden grösstenteils mittels fossiler Heizungen beheizt, unter anderem auch, da wenige erneuerbare Alternativen zur Verfügung stehen. Seitens der Industrielle Betriebe Kloten (ibk) wurde geplant, diese Heizungen mittels eines Wärmeverbunds abzulösen.

Amstein + Walthert übernahm die Gesamtprojektleitung und Generalplanung sowohl für die Energiezentrale als auch für den Nahwärmeverbund. Als Energiequelle dient Grundwasser, welches mittels zweier Wärmepumpen nutzbar gemacht wird und das Nahwärmenetz mit Wärme versorgt.

Bei der Energiezentrale handelt es sich um ein reines Technikgebäude, welches zusätzlich eine neue Trafostation der ibk beherbergt.

Im Rahmen der Projektierung mussten verschiedene Herausforderungen gemeistert werden, u.a. die Nähe zum Flughafen, Auflagen des Denkmalschutzes in Bezug auf Ensembleschutz, eine Querung der Kantonsstrasse und eine direkt angrenzende Trinkwasserfassung der Stadt Kloten. Entsprechend waren umfangreiche Vorabklärungen mit diversen Stakeholdern und Beteiligten nötig, um mit der Energiezentrale allen Anforderungen gerecht zu werden.

Wegen fehlendem Interesse der Wärmebezüger:innen wurde das Projekt, trotz erteilter Baubewilligung, nicht weiterverfolgt. 

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Tina Braumandl

Tina Braumandl
Gesamtprojektleiterin
A+W Zürich

Matthias Mast

Matthias Mast
Teamleiter Energie
A+W Zürich

Marc Häusermann

Marc Häusermann
Leiter Division HLKS
A+W Zürich

Beteiligte

Bauherrschaft

  • Industrielle Betriebe Kloten

Architektur

  • 3° Architekten 

Tiefbau / Bauingenieure

  • Suisseplan Ingenieure

Hydrogeologie 

  • Jäckli Geologie AG

Facts & Figures

Leistungen Amstein + Walthert

  • SIA-Phasen 31-33
  • Gesamtprojektleitung 
  • Generalplanung 
  • HLKSE-GA-Planung
  • Brandschutz, Bauphysik, Akustik
  • Planung Photovoltaik
  • Planung Fernleitungen
  • Planung Übergabestationen 
April 2023
Planungsbeginn
Januar 2025
Planungsende
2'800 kW
Wärmeleistung
7'000 MWh/a
Wärmeenergie
25
Versorgte Gebäude
1.8 km
Länge Wärmenetz

Speziell in diesem Projekt

Energie

Wärmeerzeugung mit Wärmepumpen und der Energiequelle Grundwasser

Innovation

Spezieller Prozess für Bewilligung Grundwassernutzung

Nachhaltigkeit

Ersatz von fossilen Heizungen durch Wärmeverbund